
Die neue Polarstern ermöglicht präzise Forschung unter extremen Bedingungen, ein wichtiger Fortschritt für Kollegen in der Klimaforschung.

Neue Polarstern: Hightech fürs Eis Handlungsfluss und Kernfakten
Das deutsche Forschungsschiff Polarstern kehrte nach 183 Tagen Expedition aus der Arktis zurück und brachte neue Erkenntnisse zum Rückgang des Meereises sowie die Entdeckung einer bislang unbekannten Insel mit. Die rund 130 Meter lange und 50 Meter breite Insel wurde erstmals präzise vermessen. Die langjährige Forschungsplattform, seit 1982 im Einsatz, hat rund zwei Millionen Seemeilen zurückgelegt und dient auch der Versorgung der Neumayer-Station III in der Antarktis. Nach über 40 Jahren soll die Polarstern nun in den Ruhestand gehen. Ihr Nachfolger, die Polarstern II, wird mit 159 Metern Länge und 27,3 Metern Breite deutlich größer sein und ab 2030 im Einsatz sein. Das Alfred-Wegener-Institut bereitet den Bau eines der modernsten und nachhaltigsten Eisbrecher der Welt vor.
Fakten
- Die Polarstern kehrte nach 183 Tagen Expedition aus der Arktis zurück.
- Wissenschaftler entdeckten eine neue Insel von 130 Metern Länge und 50 Metern Breite.
- Die Polarstern II wird 159 Meter lang und 27,3 Meter breit sein.
- Das neue Schiff soll 2030 fertiggestellt sein und bis zu 1,8 Meter dickes Eis durchbrechen können.
- Ein Moonpool ermöglicht den Einsatz von Tauchrobotern auch bei vollständiger Eisschließung.
- Die Gesamtkosten für die Polarstern II werden auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt.
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