
Die nächste Generation der Chips gibt einem Kollegen, der sich für Halbleitertechnik interessiert, konkreten Einblick in die Zukunft der Rechenleistung.

AMD Zen 7: 16-Kern-Chips und neues Packaging Handlungsfluss und Kernfakten
AMD bereitet die Einführung seiner nächsten Prozessor-Generation Zen 7 vor, die ab 2029 erwartet wird. Kernstück sind 16-Kern-CCDs, die im Gegensatz zur dichten c-Core-Variante auf einer klassischen Architektur basieren. Die Chips sollen weiterhin bei TSMC gefertigt werden, die auch die Integration über die SoIC-X-Technik übernimmt. Neu ist jedoch das Packaging: AMD arbeitet mit PTI (Powertech Technology Inc.) an der Qualifizierung des ersten 2.5D panelbasierten EFB-Interconnects (Elevated Fanout Bridge), das eine höhere Bandbreite und bessere Skalierbarkeit ermöglicht.
Die neue Technik, die auch als EFB bekannt ist, kommt bereits bei AMDs Instinct-Beschleunigern zum Einsatz und wird nun für zukünftige CPUs weiterentwickelt. Ziel ist es, mehr Leistung bei geringerem Platzbedarf und besserer Energieeffizienz zu erreichen – besonders wichtig für Server und KI-Anwendungen. Während Zen 6 noch 2027 mit bis zu 24 Kernen im Desktop-Bereich startet, wird Zen 7 voraussichtlich erst 2029 erscheinen. Eine Desktop-Version könnte dann 32 Kerne bieten, wenn zwei 16-Kern-CCDs kombiniert werden.
AMD arbeitet zudem eng mit anderen taiwanesischen Packaging-Spezialisten wie ASE und SPIL zusammen, um die nächste Generation der 2.5D-Brücken-Interconnects zu entwickeln. Die sogenannte EFB-Architektur soll höhere Bandbreiten und bessere Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig realistischen Kühl- und Stromanforderungen ermöglichen. Damit setzt AMD erneut auf Vorreiterpositionen in der Halbleiterindustrie – ähnlich wie bei der N2-Serienproduktion.
Fakten
- AMD plant Zen 7 mit 16-Kern-CCDs ab 2029, basierend auf TSMCs A14-Fertigungsprozess.
- Neue 2.5D-Panel-Package-Technologie von PTI ermöglicht höhere Bandbreite und bessere Skalierbarkeit.
- EFB (Elevated Fanout Bridge) wird bereits bei Instinct-Beschleunigern eingesetzt und für Zen 6 und Zen 7 weiterentwickelt.
- Zusammenarbeit mit PTI, ASE und SPIL soll die nächste Generation der Interconnects vorantreiben.
- Desktop-Version von Zen 7 könnte bis zu 32 Kerne durch Kombination zweier CCDs bieten.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





