
Die Forderungen nach mehr Lohn und besseren Ausbildungsbedingungen geben einem Kollegen, der im Dienstleistungssektor arbeitet, etwas gemeinsamen Kontext.

Neuer Warnstreik bei der Telekom Handlungsfluss und Kernfakten
Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu Warnstreiks bei der Deutschen Telekom aufgerufen, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck aufzubauen. Betroffen sind Standorte in Rheinland-Pfalz und im Saarland, darunter Mainz, Koblenz, Kaiserslautern und Saarbrücken. Rund 700 Beschäftigte sollen an den Arbeitsniederlegungen teilnehmen. Die Aktionen finden während der dritten Verhandlungsrunde statt, nachdem die zweite Runde im April ohne Angebot der Arbeitgeber geendet hatte.
Verdi fordert eine Gehaltserhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Bonus von 660 Euro pro Jahr für Verdi-Mitglieder. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen um monatlich 120 Euro steigen, ergänzt durch einen jährlichen Bonus von 240 Euro. Die Arbeitgeberseite hat bislang kein konkretes Angebot vorgelegt.
Kunden können mit Beeinträchtigungen rechnen: Die Telekom warnt vor eingeschränkter Erreichbarkeit, Verzögerungen beim technischen Kundenservice und beim Glasfaserausbau sowie vor Absagen bei Kundenterminen. Notdienste bleiben laut Gewerkschaft gewährleistet. Die weiteren Verhandlungsrunden werden entscheiden, ob es zu weiteren Aktionen kommt.
Fakten
- Verdi ruft am Dienstag, 12. Mai 2026, zu Warnstreiks bei der Telekom in Rheinland-Pfalz und im Saarland auf.
- Betroffen sind Standorte in Mainz, Koblenz, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Ludwigshafen, Trier und Saarbrücken.
- Verdi fordert 6,6 Prozent mehr Gehalt, einen Mitgliederbonus von 660 Euro und höhere Ausbildungsvergütungen.
- Rund 700 Beschäftigte sollen an den Streiks teilnehmen, um den Druck in den Tarifverhandlungen zu erhöhen.
- Kundenservice, Glasfaserausbau und Kundentermine können beeinträchtigt werden, Notdienste bleiben gesichert.
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