Illustration: Telekom-Mitarbeiter mit Schildern in einer norddeutschen Stadt demonstrieren während eines Warnstreiks.
Illustration: Telekom-Mitarbeiter mit Schildern in einer norddeutschen Stadt demonstrieren während eines Warnstreiks.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen steht bevor, und die Druckmittel sind klar. Wenn Kolleginnen oder Kollegen im Kundenservice oder in der Telekommunikationsbranche das Thema verfolgen, kann ein ruhiges Weiterleiten des Kontexts nützlich sein.

Warnstreik bei der Telekom im Norden Handlungsfluss und Kernfakten

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Deutschen Telekom in Norddeutschland zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind Standorte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Aktionen finden im Rahmen laufender Tarifverhandlungen statt und sollen am Donnerstag stattfinden. Verdi warnt vor eingeschränkter Erreichbarkeit der Telekom, längeren Wartezeiten in Hotlines und kurzfristigen Absagen von Kundenterminen.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro pro Jahr. Insgesamt geht es um rund 60.000 tarifgebundene Beschäftigte des Konzerns. Die Telekom besteht aus 20 verschiedenen tarifgebundenen Unternehmen, für die nun gemeinsame Verhandlungen vereinbart wurden.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen ist für den 11. und 12. Mai 2026 angesetzt. Viele der bestehenden Tarifverträge laufen bis zum 31. März 2026 aus, weshalb die Verhandlungen eine entscheidende Phase erreichen. Die Warnstreiks dienen als Druckmittel vor den anstehenden Gesprächen.

Fakten

  • Verdi ruft Telekom-Beschäftigte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu einem Warnstreik am Donnerstag auf.
  • Es drohen eingeschränkte Erreichbarkeit, längere Wartezeiten bei Hotlines und Ausfälle bei Kundenterminen.
  • Verdi fordert eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent und einen Mitgliederbonus von 660 Euro für 60.000 Tarifbeschäftigte.
  • Die Telekom besteht aus 20 tarifgebundenen Unternehmen mit eigenständigen Verträgen, für die nun gemeinsame Verhandlungen laufen.
  • Die dritte Tarifverhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Mai 2026 angesetzt.

Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien