
Die Abschaltung des GSM-Netzes markiert das Ende einer Ära der Mobilkommunikation. Wenn jemand in deinem Umfeld ältere Geräte oder Maschinen mit GSM-Anbindung nutzt, kann sich ein ruhiges Weiterleiten lohnen.

GSM-Aus in Österreich: Ende der alten Mobilfunk-Ära Handlungsfluss und Kernfakten
Der österreichische Mobilfunkanbieter A1 Telekom Austria wird sein GSM-Netz (2G) im Mai 2028 abschalten. Damit endet eine der ältesten Mobilfunktechnologien in Europa, die bislang vor allem für Sprachanrufe und Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) genutzt wurde. Betroffen sind Geräte wie ältere Handys ohne 4G-Unterstützung, Aufzüge, Automaten, Drehtüren und Rasenmäher, die auf GSM-Signalen basieren.
Andere Provider wie Drei und Magenta haben noch keine konkreten Abschaltpläne, wobei Drei die Abschaltung in den nächsten Jahren anstrebt und Magenta das Thema intensiv prüft. Spusu betreibt GSM nur für geschlossene Nutzergruppen. Die Entscheidung von A1 folgt globalen Trends: Die Deutsche Telekom schaltet ihr GSM-Netz im Sommer 2028 ab, Vodafone Deutschland bis 2030, während Swisscom GSM bereits 2021 eingestellt hat.
Gründe für die Abschaltung sind die geringe Energieeffizienz, Sicherheitslücken und die bessere Nutzung der Frequenzen für moderne Standards wie 4G und 5G. Dennoch gibt es Bedenken: Die Europäische Vereinigung für Notrufnummern (EENA) warnt, dass ohne GSM nicht alle Geräte – insbesondere ältere oder ausländische Handys – Notrufe absetzen können, da VoLTE-Unterstützung nicht flächendeckend gewährleistet ist.
Fakten
- A1 Telekom Austria schaltet sein GSM-Netz (2G) im Mai 2028 ab.
- Betroffen sind M2M-Geräte wie Aufzüge, Automaten, Rasenmäher und ältere Autos mit E-Call.
- Drei (Hutchison Drei Austria) plant die GSM-Abschaltung in den nächsten Jahren, Magenta prüft noch.
- Die Deutsche Telekom schaltet GSM im Sommer 2028 ab, Vodafone Deutschland bis 2030, Swisscom hat es 2021 eingestellt.
- SIM-Karten von A1 mit Seriennummer unter A56 müssen ausgetauscht werden, eSIMs sind nicht betroffen.
- Der Notrufverband EENA warnt vor Versorgungslücken bei Notrufen ohne GSM-Unterstützung.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





