
Die stark erhöhten Preise geben den Druck der globalen Speicherkrise wieder, hilfreich für einen Kollegen, der den Markt verfolgt.

Steam Deck OLED kehrt teurer zurück Handlungsfluss und Kernfakten
Valve hat das Steam Deck OLED wieder in den Verkauf gebracht, nachdem es wegen Chipengpässen vorübergehend nicht verfügbar war. Die Rückkehr des beliebten Gaming-Handhelds erfolgt jedoch mit deutlich erhöhten Preisen: Das 512-GB-Modell kostet nun 779 Euro statt zuvor 569 Euro, das 1-TB-Modell 919 Euro statt 679 Euro. Die Preisanpassung begründet Valve mit den anhaltenden Auswirkungen der seit Herbst 2025 andauernden Speicherkrise, die durch die starke Nachfrage nach DRAM- und NAND-Flash-Chips aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz verursacht wurde.
Die Hardware des Steam Deck OLED selbst blieb unverändert. Die Preiserhöhung soll die gestiegenen Kosten für Speicherkomponenten und globale logistische Herausforderungen widerspiegeln, die die gesamte Konsumelektronikbranche betreffen. Obwohl sich die RAM-Preise mittlerweile stabilisiert haben, liegen sie weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Krise – Desktop-RAM kostet beispielsweise fast das Vierfache.
Für Nutzer, die sparen möchten, bietet Valve weiterhin generalüberholte Modelle an. Das refurbished Steam Deck OLED mit 512 GB ist für 619 Euro erhältlich, das mit 1 TB für 739 Euro, ist aber aktuell nicht vorrätig. Stattdessen sind wieder Modelle der älteren LCD-Version verfügbar. Valve kündigte an, über zukünftige Änderungen informieren zu wollen.
Fakten
- Das Steam Deck OLED ist ab Mai 2026 wieder verfügbar.
- Das 512-GB-Modell kostet 779 Euro statt zuvor 569 Euro (+210 Euro).
- Das 1-TB-Modell kostet 919 Euro statt 679 Euro (+240 Euro).
- Valve begründet die Preiserhöhung mit der anhaltenden Speicherkrise seit Herbst 2025.
- Refurbished-Modelle kosten 619 Euro (512 GB) bzw. 739 Euro (1 TB), sind aber aktuell nicht vorrätig.
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