
Die Zahlungen geben einem Kollegen, der digitale Verantwortung verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Soziale Netzwerke zahlen Millionen wegen Jugendsucht Handlungsfluss und Kernfakten
Der US-Schulbezirk Breathitt County hat eine außergerichtliche Einigung mit mehreren großen Social-Media-Unternehmen erzielt, darunter Meta, Snap, TikTok und YouTube. Diese zahlen insgesamt Millionenbeträge, um Klagen wegen der psychischen Belastung von Schülern abzuwenden. Der Bezirk macht geltend, dass süchtig machende Funktionen in den Plattformen zu erhöhtem Beratungsbedarf und zusätzlichen Kosten geführt haben, die bislang von den Schulen getragen wurden.
Meta zahlt rund neun Millionen Dollar, Snap und ByteDance jeweils acht Millionen und Alphabet (YouTube) 2,01 Millionen Dollar. Ursprünglich hatte der Bezirk über 60 Millionen Dollar gefordert sowie gerichtliche Auflagen zur Änderung der Plattform-Designs. Der Vergleich stoppt einen für Juni geplanten Prozess, nachdem bereits im März ein Gericht in Los Angeles Meta für schuldig befand, Nutzer über Risiken unzureichend informiert zu haben.
Die Unternehmen weisen die Vorwürfe weiterhin zurück und betonen eigene Schutzmaßnahmen für junge Nutzer. Gleichzeitig zeigt der Fall, wie sich die rechtliche Landschaft in den USA verschärft: Tausende ähnliche Klagen von Schulbezirken, Kommunen und Einzelpersonen sind anhängig. Für Tech-Konzerne könnte dies ein erhebliches finanzielles und regulatorisches Risiko darstellen.
Fakten
- Der US-Schulbezirk Breathitt County erhielt Zahlungen von Meta, Snap, TikTok und YouTube im Zusammenhang mit Klagen zur Suchtgefahr durch soziale Medien.
- Meta zahlt rund neun Millionen Dollar, Snap und ByteDance jeweils acht Millionen und Alphabet 2,01 Millionen Dollar.
- Ein Gericht in Los Angeles entschied im März, dass Meta über Risiken seiner Angebote nicht ausreichend informiert hat.
- Ursprünglich forderte der Schulbezirk über 60 Millionen Dollar und gerichtliche Auflagen zur Änderung süchtig machender Funktionen.
- Tausende ähnliche Klagen von Kommunen und Einzelpersonen sind in den USA noch anhängig.
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