Ein Avatar in einer leeren, futuristischen virtuellen Welt mit Palmen, einem glänzenden Turm und verwaisten Geschäften – letzter Rundgang durch Horizon Worlds vor der Abschaltung.
Ein Avatar in einer leeren, futuristischen virtuellen Welt mit Palmen, einem glänzenden Turm und verwaisten Geschäften – letzter Rundgang durch Horizon Worlds vor der Abschaltung.

Das gescheiterte Metaverse-Projekt gibt einem Kollegen, der Tech-Trends verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Metaverse-Abschaltung: Ende einer digitalen Utopie Handlungsfluss und Kernfakten

Der Rückzug aus dem vollwertigen Metaverse zeigt, wie schnell sich Tech-Prioritäten verschieben. Was als nächste große Internet-Revolution gefeiert wurde, endet als Nischenangebot. Die Architektur gigantischer, leerer Plätze und verwaister Shops spiegelt die Diskrepanz zwischen Vision und Wirklichkeit wider. Die Frage bleibt: War das Metaverse zu früh – oder einfach die falsche Idee?

Fakten

  • Meta schaltet Horizon Worlds am 15. Juni 2026 ab und stellt die VR-Nutzung ein.
  • Das Metaverse-Projekt kostete schätzungsweise 80 Milliarden Dollar.
  • Horizon Worlds wird nur noch auf Smartphones und Tablets verfügbar sein, nicht mehr auf Quest-Headsets.
  • 2022 berichtete die Wissenschaftlerin Nina Jane Patel von einer virtuellen Vergewaltigung in Horizon Worlds.
  • Meta führte daraufhin die 'Personal Boundary'-Funktion ein, um Belästigung einzudämmen.
  • Nutzer:innen nutzen die Plattform oft als Flucht vor Inflation und sozialer Isolation.

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