
Die Schweizer Beteiligung am Weltraumwetter-Monitoring gibt einem Kollegen aus der Forschung gemeinsamen Kontext.

Schweizer Teleskop startet ins All Handlungsfluss und Kernfakten
Am 19. Mai 2026 startet der Satellit Smile ins All, um das Weltraumwetter und dessen Einfluss auf das Erdmagnetfeld zu untersuchen. Die Mission wird gemeinsam von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt. An Bord befindet sich das Röntgenteleskop SXI, an dessen Entwicklung Forschende der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) massgeblich beteiligt waren – insbesondere bei der Konstruktion des Kühlsystems.
Das Teleskop soll erstmals umfassende Aufnahmen liefern, wie Sonnenstürme das Magnetfeld der Erde verformen. Bisherige Missionen konnten diese Effekte nur punktuell messen; Smile bietet dank seiner weiten Umlaufbahn und dem leistungsfähigen Instrumentarium erstmals einen Gesamtüberblick. Solche Daten sind entscheidend, um Störungen bei GPS-Systemen und Stromnetzen besser vorherzusagen.
Die FHNW-Forschenden werden nach dem Start die Bildqualität von SXI überwachen und die gewonnenen Daten mithilfe künstlicher Intelligenz auswerten. Der Start erfolgt um 5.52 Uhr Schweizer Zeit vom europäischen Weltraumhafen in Französisch-Guayana aus und wird live auf YouTube übertragen. Die FHNW lädt Interessierte zu einer gemeinsamen Beobachtung im Campus Brugg-Windisch ein.
Fakten
- Der Satellit Smile startet am 19. Mai 2026 um 5.52 Uhr Schweizer Zeit vom Centre Spatial Guyanais in Südamerika.
- Forschende der FHNW entwickelten das Röntgenteleskop SXI und dessen Kühlsystem für die Weltraummission.
- Smile untersucht das Weltraumwetter und dessen Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld in Echtzeit.
- Die Mission wird von der ESA und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam durchgeführt.
- Die FHNW nutzt künstliche Intelligenz zur Auswertung der von SXI gelieferten Bilddaten.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





