Ein Elektroauto ist an einer bidirektionalen Ladestation zu Hause angeschlossen, während ein Smartphone-Display die Energieflüsse zwischen Fahrzeug und Stromnetz visualisiert.
Ein Elektroauto ist an einer bidirektionalen Ladestation zu Hause angeschlossen, während ein Smartphone-Display die Energieflüsse zwischen Fahrzeug und Stromnetz visualisiert.

E-Autos speisen Strom ins Netz zurück, wenn die Nachfrage hoch ist – ein praktischer Nutzen für Kollegen, die neue Energiesysteme verfolgen.

E-Autos als Stromspeicher im Test Handlungsfluss und Kernfakten

Hyundai und Kia starten gemeinsam mit dem Energiekonzern Vattenfall ein Pilotprojekt in den Niederlanden, bei dem Elektroautos als mobile Energiespeicher im Stromnetz eingesetzt werden. Bis zu 80 Haushalte mit einem EV9 oder Hyundai Ioniq 9 nehmen teil und erhalten eine bidirektionale Ladestation. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wird untersucht, wie effizient Fahrzeugbatterien durch intelligente Steuerung überschüssigen Strom ins Netz zurückspeisen können – besonders in Zeiten hoher Nachfrage wie abends zwischen 16 und 21 Uhr. Die Teilnehmer legen selbst fest, wann sie losfahren wollen und wie viel Mindestenergie im Akku bleiben soll.

Fakten

  • Hyundai, Kia und Vattenfall starten ein V2G-Pilotprojekt in den Niederlanden im zweiten Halbjahr 2026.
  • Bis zu 80 Haushalte mit einem EV9 oder Hyundai Ioniq 9 nehmen teil und erhalten eine bidirektionale Ladestation.
  • Teilnehmer erhalten bis zu 500 Euro Erstattung für zu Hause geladene kWh während des sechsmonatigen Tests.
  • Zwischen 16 und 21 Uhr speisen die Fahrzeuge automatisch Strom ins Netz zurück, um Spitzenlasten auszugleichen.
  • Jeroen van Loon von Vattenfall betont, dass E-Autos mit 50–60 kWh Kapazität deutlich mehr speichern können als Hausbatterien (ca. 10 kWh).

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