Visualisierung der Gold- und Ölpreisentwicklung am Montagmorgen mit fallendem Ölpreis und steigendem Goldpreis, begleitet von Symbolen für Dollar, Rohstoffe und geopolitische Spannungen.
Visualisierung der Gold- und Ölpreisentwicklung am Montagmorgen mit fallendem Ölpreis und steigendem Goldpreis, begleitet von Symbolen für Dollar, Rohstoffe und geopolitische Spannungen.

Der Anstieg des Goldpreises gibt einem Kollegen, der Rohstoffmärkte verfolgt, einen klaren Einblick in aktuelle Marktbewegungen.

Goldpreis steigt zum Wochenstart Handlungsfluss und Kernfakten

Der Goldpreis legte zu Beginn der neuen Handelswoche um fast ein Prozent zu, getragen von einem schwächeren US-Dollar und fallenden Ölpreisen. Am Montagmorgen stieg der am stärksten gehandelte Gold-Future (Juni) auf 4.559,20 Dollar pro Feinunze, ein Plus von 36,20 Dollar. Diese Entwicklung profitiert von nachlassenden Inflationssorgen, da sinkende Ölpreise die Erwartungen an steigende Preise dämpfen. Gleichzeitig hat die Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran den Ölmarkt beeinflusst.

Der WTI-Ölpreis fiel am Montagmorgen um 5,76 Dollar auf 90,84 Dollar, Brent sank um 5,50 Dollar auf 94,71 Dollar – der tiefste Stand seit zwei Wochen. Analysten verweisen jedoch darauf, dass eine Normalisierung der Öllieferungen über die Straße von Hormus Monate in Anspruch nehmen könnte, da beschädigte Anlagen erst repariert werden müssen. Die geopolitische Lage bleibt damit weiterhin unsicher.

Parallel dazu stieg die Zahl der aktiven US-Ölbohranlagen auf 425, der höchste Wert seit über zehn Monaten, wie der Bericht des Dienstleisters Baker Hughes zeigt. Gleichzeitig sank die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank in diesem Jahr auf null Prozent, während Zinserhöhungen mit über 55-prozentiger Wahrscheinlichkeit erwartet werden. Die Vereidigung von Kevin Warsh als neuem Fed-Vorsitzenden unterstreicht die Bedeutung der geldpolitischen Phase.

Fakten

  • Der Gold-Future (Juni) stieg am Montagmorgen auf 4.559,20 Dollar pro Feinunze, ein Plus von 36,20 Dollar.
  • Der WTI-Ölpreis fiel auf 90,84 Dollar, Brent auf 94,71 Dollar – der tiefste Stand seit zwei Wochen.
  • Die Zahl der aktiven US-Ölbohranlagen stieg auf 425, der höchste Stand seit über zehn Monaten.
  • Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Fed in 2026 sank auf null Prozent.
  • US-Präsident Trump dämpfte Erwartungen an ein schnelles Friedensabkommen mit dem Iran.
  • Analysten erwarten, dass die Normalisierung der Öllieferungen über die Straße von Hormus Monate dauern wird.

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