Illustration eines BYD-Elektroautos vor europäischer Skyline mit steigendem Absatzdiagramm im Hintergrund, während im Vordergrund ein nach unten zeigender Pfeil für den chinesischen Heimatmarkt steht.
Illustration eines BYD-Elektroautos vor europäischer Skyline mit steigendem Absatzdiagramm im Hintergrund, während im Vordergrund ein nach unten zeigender Pfeil für den chinesischen Heimatmarkt steht.

Der Absatzanstieg in Europa gibt einem Kollegen aus der Automobilbranche einen konkreten Hinweis auf verschobene Marktgewichte.

BYD kehrt mit Absatzplus zurück Handlungsfluss und Kernfakten

Der chinesische Elektroautobauer BYD hat im Mai 2026 erstmals seit acht Monaten wieder ein Absatzplus verzeichnet. Mit insgesamt 383.453 verkauften Fahrzeugen lag das Unternehmen 0,3 Prozent über dem Vorjahresmonat. Der Anstieg geht vor allem auf gestiegene Exporte zurück: BYD verkaufte im Ausland rund vier Fünftel mehr Autos als vor einem Jahr, wobei Europa als Wachstumstreiber hervortrat. Dort profitiert der Hersteller von hohen Kraftstoffpreisen und staatlichen Förderprogrammen für Elektromobilität. Gleichzeitig legte die Produktion um 8,8 Prozent zu – der erste Anstieg seit Juli 2025.

Fakten

  • BYD verkaufte im Mai 2026 insgesamt 383.453 Fahrzeuge – ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber Mai 2025.
  • Die Produktion stieg um 8,8 Prozent, erstmals seit Juli 2025 wieder im Plus.
  • Der Auslandabsatz wuchs um rund vier Fünftel, vor allem getrieben von Europa.
  • Auf dem chinesischen Heimatmarkt brach der Absatz um 24 Prozent ein – der 13. Rückgang in Folge.
  • Grund für die Schwäche in China ist der anhaltende Preiskampf nach Streichung staatlicher Förderungen.

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