
Die Elektromobilität treibt Schaeffler voran, auch wenn der Gewinn leicht sinkt. Für Kolleginnen und Kollegen aus der Automobilbranche könnte dieser Trend besonders relevant sein.

Elektromobilität rettet Schaeffler Handlungsfluss und Kernfakten
Der fränkische Autozulieferer Schaeffler hat im ersten Quartal 2026 seine Bilanz durch das wachsende Geschäft mit Elektromobilität stabilisiert. Während der Konzernumsatz währungsbereinigt um ein Prozent auf 5,76 Milliarden Euro stieg, war die Sparte Elektromobilität der einzige Bereich mit deutlichem Zuwachs. Hier legte der Umsatz um sechs Prozent zu, und der operative Verlust (Ebit) verringerte sich um 20 Prozent auf 215 Millionen Euro. Dieser Trend kommt zu einem Zeitpunkt, da die Nachfrage nach Elektroautos in Europa infolge steigender Benzinpreise im März zulegte.
Fakten
- Schaefflers Elektromobilitäts-Sparte steigerte den währungsbereinigten Umsatz im ersten Quartal 2026 um sechs Prozent.
- Der operative Verlust (Ebit) in der Elektromobilitäts-Sparte ging um 20 Prozent auf 215 Millionen Euro zurück.
- Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um ein Prozent auf 5,76 Milliarden Euro.
- Das Ebit vor Sondereffekten kletterte auf 285 Millionen Euro (2025: 276 Millionen).
- Der Gewinn nach Steuern lag bei 60 Millionen Euro (2025: 83 Millionen).
- Vorstandschef Klaus Rosenfeld sagte, die Elektromobilität habe besser abgeschnitten als der Markt.
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