Ein humanoider Roboter steht auf einem Messestand von Schaeffler, dahinter ein Firmenlogo und Zahlenfolien zur Quartalsbilanz.
Ein humanoider Roboter steht auf einem Messestand von Schaeffler, dahinter ein Firmenlogo und Zahlenfolien zur Quartalsbilanz.

Schaeffler zeigt, dass Tradition und Innovation zusammengehen können – mit klarem Fokus auf zukunftsfähige Technologien. Wenn Kolleginnen oder Kollegen aus der Industrie oder Tech-Branche den Wandel verfolgen, kann ein ruhiges Weiterleiten den Austausch lohnen.

Schaeffler: Gute Zahlen, neue Zukunft Handlungsfluss und Kernfakten

Der deutsche Automobilzulieferer Schaeffler hat im ersten Quartal 2026 die Erwartungen leicht übertroffen: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 3,3 Prozent auf 285 Millionen Euro, während der Umsatz aufgrund ungünstiger Wechselkurse um 2,7 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro sank – währungsbereinigt wäre er jedoch leicht gestiegen. Besonders profitabel bleibt die Ersatzteilvermarktung, die dank Preisanpassungen und stabiler Margen die Ertragskraft des Konzerns trägt. Gleichzeitig baut Schaeffler seine Position in Zukunftstechnologien aus.

Im Bereich der Elektromobilität konnten Verluste reduziert werden, vor allem durch Produktanläufe bei Kunden in Europa und Asien/Pazifik. Der klassische Antriebssektor bleibt herausfordernd, bleibt aber mit zweistelliger Margenquote rentabel. Parallel dazu setzt Schaeffler auf einen strategischen Neustart: mit Fokus auf humanoide Robotik und Drohnentechnologie.

Der Konzern kooperiert bereits mit Unternehmen wie Neura Robotics, Humanoid und Leju Robotics, um Komponenten für Roboterentwicklung bereitzustellen. Langfristig soll bis 2035 ein Anteil von zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus diesen neuen Geschäftsfeldern stammen – bei einem prognostizierten Umsatz von 30 bis 35 Milliarden Euro wären das rund drei Milliarden Euro. Ob sich diese Wette auszahlt, bleibt abzuwarten – doch die operative Stabilität gibt Spielraum für die Transformation.

Fakten

  • Schaeffler steigerte das bereinigte EBIT im Q1 2026 um 3,3 % auf 285 Mio. Euro.
  • Der Umsatz sank um 2,7 % auf 5,76 Mrd. Euro, währungsbereinigt wäre ein Plus von rund 1 % erzielt worden.
  • Die operative Marge stieg auf 5,0 % und lag damit über den Erwartungen.
  • Das Ersatzteilgeschäft bleibt profitabelster Bereich mit zweistelligen Margen.
  • Schaeffler kooperiert mit Neura Robotics, Humanoid und Leju Robotics in der Robotikentwicklung.
  • Bis 2035 sollen neue Geschäftsfelder wie Robotik und Drohnen zehn Prozent des Konzernumsatzes ausmachen.

Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien