Illustration eines modernen Reihenhauses in einer Neubausiedlung vor stadtnaher Lage, mit Logo von PGIM und deutscher Flagge im Hintergrund.
Illustration eines modernen Reihenhauses in einer Neubausiedlung vor stadtnaher Lage, mit Logo von PGIM und deutscher Flagge im Hintergrund.

US-Investoren setzen auf langfristige Vermietung von Neubauten in Stadtnähe. Wenn Kolleginnen oder Bekannte sich für Wohnmarkt-Entwicklungen interessieren, kann sich ein ruhiges Weiterleiten lohnen.

US-Investoren drängen in deutsche Einfamilienhäuser Handlungsfluss und Kernfakten

Große US-Investoren drängen erstmals verstärkt auf den deutschen Markt für Einfamilien- und Reihenhäuser. Der US-Vermögensverwalter PGIM, Teil des Versicherers Prudential Financial, prüft aktuell den gezielten Einstieg in serielle Neubauten in den Speckgürteln großer Städte. Im Fokus steht nicht der Weiterverkauf, sondern die langfristige Vermietung. Laut Europachef Sebastiano Ferrante lassen sich Reihenhäuser dort für 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter bauen und anschließend für 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter vermieten. Monatliche Gesamtmieten von rund 1.700 bis 1.800 Euro gelten als familienfreundlich und marktgerecht. Dieser Schritt ist bemerkenswert, weil institutionelle Investoren bislang kaum im Segment der Einfamilienhäuser aktiv waren. Hintergrund ist ein angespannter Transaktionsmarkt: Bauträger benötigen Vorverkäufe für Finanzierungen, die Großinvestoren nun teilweise garantieren – im Gegenzug für günstigere Einstiegspreise.

Fakten

  • Der US-Vermögensverwalter PGIM prüft den Einstieg in den Neubau von Reihenhäusern in Deutschland.
  • PGIM setzt auf langfristige Vermietung statt Weiterverkauf – mit Mietzielen von 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter.
  • Reihenhäuser in Stadtnähe sollen für 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter gebaut werden.
  • Goldman Sachs hatte 2025 bereits 491 Reihenhäuser gemeinsam mit einem kanadischen Pensionsfonds übernommen.
  • Großinvestoren garantieren Bauträgern Vorverkäufe, um günstigere Einstiegspreise zu erhalten.

Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien