Zwei moderne Reihenhäuser in einer grünen Stadtrandlage, davor ein Schild mit US-Flagge und 'Vermietung durch internationale Investoren'.
Zwei moderne Reihenhäuser in einer grünen Stadtrandlage, davor ein Schild mit US-Flagge und 'Vermietung durch internationale Investoren'.

Großinvestoren aus den USA setzen auf seriellen Wohnungsbau in deutschen Speckgürteln. Wenn Kolleginnen oder Kollegen im Immobilien- oder Bausektor das Thema verfolgen, kann ein ruhiges Weiterleiten nützlich sein.

US-Investoren drängen in deutsche Reihenhäuser Handlungsfluss und Kernfakten

Große US-Investoren wie Goldman Sachs und der Vermögensverwalter PGIM drängen erstmals massiv auf den deutschen Markt für Einfamilien- und Reihenhäuser. Bisher kaum aktiv in diesem Segment, nutzen institutionelle Anleger nun eine Marktschwäche: Bauträger benötigen Vorverkäufe, um Finanzierungen zu sichern. Großinvestoren springen ein – im Gegenzug erhalten sie günstigere Einstiegspreise. Im Fokus stehen Neubauprojekte in den Speckgürteln großer Städte, wo seriell errichtete Reihenhäuser entstehen sollen. Ziel ist nicht der schnelle Verkauf, sondern die langfristige Vermietung. Die Häuser werden für 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter gebaut und sollen für rund 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. Bei Monatsmieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro gelten sie als familienfreundlich. Der Einstieg markiert eine Zäsur im deutschen Immobilienmarkt, in dem institutionelle Investoren bislang kaum im Einfamilienhausbereich vertreten waren.

Fakten

  • US-Vermögensverwalter PGIM prüft Investitionen in den Neubau von Reihenhäusern in Deutschland.
  • Goldman Sachs kaufte 2025 gemeinsam mit einem kanadischen Pensionsfonds 491 Reihenhäuser in Deutschland.
  • PGIM setzt auf langfristige Vermietung, nicht auf Weiterverkauf.
  • Im Fokus sind Neubauprojekte in den Speckgürteln großer Städte mit serieller Bauweise.
  • Reihenhäuser werden für 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter gebaut und für 17–18 Euro pro Quadratmeter vermietet.
  • Monatliche Mieten liegen bei rund 1.700 bis 1.800 Euro und sollen für Familien erschwinglich sein.

Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien