Visualisierung der erwarteten Preisentwicklung von Platin, Palladium und Rhodium im Jahr 2026 mit steigenden Kurven und Hintergrund aus Bergbau- und Technologiedarstellungen.
Visualisierung der erwarteten Preisentwicklung von Platin, Palladium und Rhodium im Jahr 2026 mit steigenden Kurven und Hintergrund aus Bergbau- und Technologiedarstellungen.

Die Preiserwartungen für Platin und Rhodium geben einem Kollegen aus der Rohstoffbranche etwas gemeinsamen Kontext.

Platin & Co.: Preise steigen 2026 deutlich? Handlungsfluss und Kernfakten

Die Analysten von Metals Focus sehen bei den Platingruppenmetallen (PGM) ein starkes fundamentales Aufwärtspotenzial für 2026. Trotz einer derzeit seitwärts verlaufenden Preisentwicklung erwarten sie aufgrund anhaltender Angebotsdefizite und sinkender Lagerbestände deutliche Preisanstiege. Platin soll demnach um 71 % zulegen, Palladium um 37 % und Rhodium um 62 %. Die globale Minenproduktion wird sich voraussichtlich weiter abschwächen, insbesondere aufgrund von Produktionsproblemen in Südafrika und der Einstellung der Stillwater-West-Mine in Nordamerika. Zwar steigt die Recyclingmenge aus Autokatalysatoren, doch dieser Zuwachs kann den Rückgang der Primärproduktion nicht ausgleichen.

Fakten

  • Metals Focus prognostiziert für 2026 einen Platinpreis von 2.190 USD je Unze (+71 % gegenüber Vorjahr).
  • Das globale Angebotsdefizit bei Platin soll 2026 das vierte Jahr in Folge betragen (geschätzt 312.000 Unzen).
  • Die weltweiten Platinbestände sollen auf 9 Millionen Unzen sinken.
  • Rhodium soll 2026 ein Preisniveau von 10.200 USD je Unze erreichen (+62 %).
  • Die globale PGM-Minenproduktion soll 2026 um 2,2 % auf 13,9 Millionen Unzen sinken.
  • Die Nachfrage nach Platin im Schmuckbereich stieg 2025 um 10 % auf 2,2 Millionen Unzen.

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