
Dass viele Beschäftigte KI als Chef akzeptieren würden, gibt einem Kollegen, der den Wandel im Büro verfolgt, gemeinsamen Kontext.

Ein Drittel traut KI zu, den Chef zu ersetzen Handlungsfluss und Kernfakten
Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag in Deutschland zunehmend als ernsthafte Alternative zu menschlichen Vorgesetzten wahrgenommen wird. 29 Prozent der befragten Erwerbstätigen glauben, dass KI die Aufgaben ihres Chefs übernehmen könnte. Fast ein Viertel der Befragten sieht auch eigene Tätigkeiten als ersetzbar an. Die Studie basiert auf einer Befragung von 1003 Menschen ab 16 Jahren, darunter 550 Erwerbstätige.
Schon heute haben 38 Prozent der Beschäftigten Zugriff auf KI-Anwendungen durch ihren Arbeitgeber, 27 Prozent nutzen diese aktiv. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des erwarteten Fachkräftemangels sieht Bitkom-Geschäftsführerin Susanne Dehmel in KI eine zentrale Antwort, um Arbeitslücken zu schließen. Sie betont jedoch, dass Unternehmen und Politik gemeinsam handeln müssen, um die Belegschaft gezielt weiterzubilden.
Dazu gehört auch Transparenz darüber, welche Aufgaben sich durch KI verändern oder wegfallen könnten. Die Debatte über die Rolle von KI am Arbeitsplatz gewinnt damit an Brisanz – nicht nur für Führungskräfte, sondern für alle Beschäftigten, deren Tätigkeiten künftig von Automatisierung betroffen sein könnten.
Fakten
- 29 Prozent der befragten Erwerbstätigen in Deutschland glauben, dass KI den Chef ersetzen könnte.
- 22 Prozent halten ihre eigene Tätigkeit für durch KI ersetzbar.
- 38 Prozent der Erwerbstätigen haben Zugriff auf KI-Anwendungen durch ihren Arbeitgeber, 27 Prozent nutzen sie aktiv.
- Bitkom befragte 1003 Menschen ab 16 Jahren, darunter 550 Erwerbstätige.
- Susanne Dehmel (Bitkom) sieht in KI eine Antwort auf den demografisch bedingten Arbeitskräftemangel.
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