Illustration eines geschnittenen Jupiters mit diffusen Schichten im Inneren, umgeben von Wolkenbändern und einem schwachen Ring; die Sonde Juno umkreist in der Nähe.
Illustration eines geschnittenen Jupiters mit diffusen Schichten im Inneren, umgeben von Wolkenbändern und einem schwachen Ring; die Sonde Juno umkreist in der Nähe.

Die Daten von Juno verändern, wie wir Gasriesen verstehen. Wenn jemand in deinem Umfeld Astronomie oder Planetenentstehung verfolgt, kann sich ein ruhiges Weiterleiten lohnen.

Jupiters Kern bleibt ein Rätsel Handlungsfluss und Kernfakten

Seit 2016 umkreist die NASA-Sonde Juno den Gasriesen Jupiter, um sein Inneres zu erforschen. Bei der European Geosciences Union (EGU) in Wien präsentierten Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die innere Struktur des Planeten, die bisherige Modelle in Frage stellen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und hochpräzisen Gravitationsdaten konnten Forscher die möglichen Aufbauszenarien auf eine zentrale Struktur eingrenzen. Demnach besitzt Jupiter vermutlich einen sogenannten verdünnten Kern, in dem Wasserstoff und Helium dominieren, während schwere Elemente rar sind. Dieser reicht nicht weiter als bis zur Hälfte des Planetenradius. Gleichzeitig deuten die Daten darauf hin, dass ein dichter, kompakter Kern entweder fehlt oder extrem klein ist – maximal fünf Erdmassen schwer.

Fakten

  • Die NASA-Sonde Juno erreichte Jupiter 2016 nach fünfjähriger Reise.
  • Forscher nutzen KI, um Gravitationsdaten von Juno zu analysieren und Jupiters innere Struktur zu modellieren.
  • Jupiters Kern ist vermutlich 'verdünnt' und reicht nicht weiter als bis zur Hälfte des Radius.
  • Ein kompakter Kern aus schweren Elementen könnte entweder fehlen oder maximal fünf Erdmassen schwer sein.
  • Die Mission wurde bis 2025 verlängert, doch Juno sendet weiterhin Daten zur Erde.
  • Ähnliche Kerne könnten auch bei anderen Riesenplaneten wie Saturn vorkommen.

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