Illustration eines Menschen, der kabellose Kopfhörer trägt, mit Wellenlinien, die von den Ohrhörern ausgehen, und einem Hintergrund mit Mikrowelle und Handy zur Frequenzvergleichsanzeige.
Illustration eines Menschen, der kabellose Kopfhörer trägt, mit Wellenlinien, die von den Ohrhörern ausgehen, und einem Hintergrund mit Mikrowelle und Handy zur Frequenzvergleichsanzeige.

Die geringe Sendeleistung von Bluetooth-Kopfhörern gibt einem Kollegen, der technische Gesundheitsbedenken verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Strahlenangst bei Bluetooth-Kopfhörern? Handlungsfluss und Kernfakten

Kabellose Bluetooth-Kopfhörer sind im Alltag weit verbreitet, doch immer wieder tauchen in sozialen Netzwerken Warnungen vor gesundheitlichen Gefahren auf. Behauptet wird, die von den Geräten ausgehende Strahlung könne Hirnschäden oder Krebs verursachen. Fachleute weisen diese Befürchtungen jedoch zurück. Die Geräte nutzen elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von etwa 2,45 Gigahertz – ähnlich wie WLAN oder Mikrowellen. Entscheidend ist jedoch nicht die Frequenz allein, sondern die Sendeleistung, die bei Bluetooth-Kopfhörern nur etwa 2,5 Milliwatt beträgt.

Fakten

  • Bluetooth-Kopfhörer arbeiten mit einer Sendeleistung von etwa 2,5 Milliwatt (0,0025 Watt).
  • Im Vergleich: Ein Mikrowellenherd hat eine Leistung von rund 1000 Watt.
  • Die spezifische Absorptionsrate (SAR) bei Bluetooth-Geräten bleibt unter den empfohlenen Grenzwerten.
  • Experten des Bundesamts für Strahlenschutz und der Uniklinik Aachen sehen keine gesundheitliche Gefahr.
  • Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis für Erkrankungen durch Bluetooth-Strahlung bei Einhaltung der Grenzwerte.

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