Zwei Wingsuit-Springerinnen in der Luft, eine kollidiert mit der anderen, im Hintergrund Hochspannungsleitungen und Alpenpanorama
Zwei Wingsuit-Springerinnen in der Luft, eine kollidiert mit der anderen, im Hintergrund Hochspannungsleitungen und Alpenpanorama

Der gefährliche Flug zwischen Himmel und Stromleitung gibt einem Kollegen, der Extremsport verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Zwei verletzt bei Wingsuit-Unfall Handlungsfluss und Kernfakten

Beim Wingsuit-Fliegen in Vorarlberg sind am 9. Mai 2026 zwei Frauen schwer verletzt worden. Die 32-jährige Schweizerin und die 48-jährige Deutsche waren Teil einer Gruppe von 15 Springern, die vom Flugplatz Hohenems-Dornbirn abhoben. Aus einer Höhe von rund 4.000 Metern sprangen sie ab, doch in der Luft kam es zur Kollision zwischen den beiden. Die jüngere Springerin verlor das Bewusstsein, woraufhin sich ihr Fallschirm automatisch öffnete. Während des Sinkflugs berührte sie eine Hochspannungsleitung und stürzte danach in den Alten Rhein, wo sie von Schwimmern ans Ufer gebracht wurde. Sie wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Auch die 48-jährige Deutsche verlor nach dem Zusammenstoß das Bewusstsein, konnte aber noch ihren Fallschirm aktivieren. Auch sie streifte eine Hochspannungsleitung und stürzte aus zehn Metern Höhe auf den Boden. Sie wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht, schwebt aber laut Polizei nicht in Lebensgefahr. Beide Frauen waren nach dem Unfall ansprechbar, konnten aber keine Angaben zum Unfallhergang machen.

Die Polizei hat die Fallschirme und Gurtzeuge der beiden Springerinnen sichergestellt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen. Wingsuit-Fliegen gilt als eine der riskantesten Extremsportarten: Springer nutzen spezielle Flügelanzüge, um im Gleitflug über lange Strecken zu fliegen. Zur Sicherheit tragen sie stets Haupt- und Reservfallschirm. Dennoch bergen solche Sprünge erhebliche Risiken – besonders in der Nähe von Hindernissen wie Stromleitungen.

Fakten

  • Am 9. Mai 2026 verletzten sich zwei Frauen schwer beim Wingsuit-Fliegen in Vorarlberg.
  • Die 32-jährige Schweizerin kollidierte mit der 48-jährigen Deutschen in der Luft, verlor das Bewusstsein und berührte eine Hochspannungsleitung.
  • Die Schweizerin stürzte in den Alten Rhein und wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
  • Die Deutsche streifte ebenfalls eine Hochspannungsleitung und stürzte aus zehn Metern Höhe, ist aber nicht lebensgefährlich verletzt.
  • Die Polizei hat die Fallschirme und Gurtzeuge sichergestellt, Ermittlungen laufen.
  • Beide Springerinnen waren nach dem Unfall ansprechbar, konnten aber keine Angaben machen.

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