Trümmer eines Wohnhauses in Kiew nach einem russischen Raketenangriff; vor Ort liegen Raketenfragmente.
Trümmer eines Wohnhauses in Kiew nach einem russischen Raketenangriff; vor Ort liegen Raketenfragmente.

Die Herkunft russischer Raketenbauteile gibt einem Kollegen, der internationale Sanktionen verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Selenskyj: Raketen aus dem Westen Handlungsfluss und Kernfakten

Nach schweren russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Westen scharf kritisiert. Er warf westlichen Ländern vor, Russland über Drittländer weiterhin mit Technologie zu beliefern, die für die Herstellung von Raketen notwendig sei. Bei einem Angriff wurden 24 Menschen getötet, ein Wohnblock wurde zerstört. Selenskyj betonte, dass russische Raketen ohne westliche Bauteile nicht hätten produziert werden können.

Der ukrainische Präsident verwies darauf, dass Elektronikkomponenten aus Ländern wie den USA, Japan und mehreren europäischen Staaten über Umwege nach Russland gelangen. Obwohl der Export solcher Güter verboten ist, nutzen viele Unternehmen Schmuggelrouten über neutrale oder handelsfreundliche Drittländer. Selenskyj warnte, dass die Fortsetzung dieser Lieferketten auch Europa gefährden könne.

Inzwischen eskalierte die Gewalt weiter: Beide Seiten setzten Drohnenschwärme ein. In der russischen Region Belgorod wurde bei einem ukrainischen Angriff ein Zivilist getötet. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) äußerte zudem Besorgnis über zunehmende militärische Aktivitäten in der Nähe ukrainischer Atomkraftwerke.

Fakten

  • Bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew wurden am 15. Mai 2026 24 Menschen getötet und ein Wohnblock zerstört.
  • Präsident Selenskyj behauptet, dass westliche Bauteile aus Europa, Japan und den USA über Drittländer nach Russland gelangen und für Raketenproduktion genutzt werden.
  • Russland feuerte bei einem Luftangriff 56 Raketen ab und startete über 675 Angriffsdrohnen, laut ukrainischer Führung.
  • Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Region Belgorod wurde am 16. Mai 2026 ein Zivilist getötet.
  • Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) äußerte Besorgnis über militärische Aktivitäten nahe ukrainischen Atomkraftwerken.

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