
Die Masche mit dem falschen Mobilfunkmast ist kein Einzelfall mehr, sondern ein Muster – ein Kollege, der Cybersicherheit verfolgt, erkennt hier die aktuelle Bedrohungslage.

SMS-Blaster im Auto: 50.000 Handys angezapft Handlungsfluss und Kernfakten
In Zürich wurde ein 28-jähriger Mann festgenommen, der mit einem sogenannten SMS-Blaster im Auto rund 50.000 Handys angezapft hatte. Das Gerät gab sich als legitime Mobilfunkantenne aus und versendete täuschend echte Phishing-SMS im Namen von DPD und der Schweizerischen Post. Wer auf den Link klickte, wurde auf gefälschte Webseiten geleitet, um Bankdaten preiszugeben. Die Aktion führte zu Netzstörungen, die Swisscom meldete den Verdacht an die Behörden weiter.
Fakten
- Ein 28-Jähriger setzte in Zürich einen SMS-Blaster im Auto ein, der sich als Mobilfunkantenne ausgab und rund 50.000 Handys erreichte.
- Er verschickte Phishing-SMS im Namen von DPD und der Schweizerischen Post, um Bankdaten zu stehlen.
- Die Swisscom meldete Netzstörungen, was zur Festnahme des Mannes nach 45 Minuten führte.
- Der Angeklagte erhielt eine neunmonatige Bewährungsstrafe und darf die Schweiz sechs Jahre lang nicht betreten.
- Die Hintermänner operierten unter Decknamen wie „Haitun“ und „Zuichu“ und blieben im Ausland.
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