Ein Laserstrahl trifft eine kleine Drohne am Himmel, die daraufhin abstürzt – visualisiert in einem realistischen Szenario auf einem Feld in Deutschland.
Ein Laserstrahl trifft eine kleine Drohne am Himmel, die daraufhin abstürzt – visualisiert in einem realistischen Szenario auf einem Feld in Deutschland.

Die Laserabwehr gegen Drohnen zeigt, wie zivile Technologie militärische Sicherheit verändern kann, ein interessanter Kontext für Kollegen aus Sicherheits- oder Technikbereichen.

Laser trifft Drohne in Sekunde Handlungsfluss und Kernfakten

Ein deutsches Start-up namens Inleap Photonics hat eine Laserwaffe entwickelt, die Drohnen innerhalb von Sekunden aus der Luft holen kann. Bei einem Test in Niedersachsen wurde eine kleine, fliegende Drohne durch einen gezielten Laserstrahl außer Gefecht gesetzt – sie taumelte und stürzte innerhalb von zwei Sekunden ab. Die Technologie nutzt künstliche Intelligenz zur Zielerfassung und zielt darauf ab, zunehmende Drohnenbedrohungen über sensiblen Infrastrukturen wie Flughäfen, Kraftwerken oder Stadien abzuwehren.

Drohnen sind mittlerweile nicht nur preiswert und weit verbreitet, sondern auch militärisch von großer Bedeutung. In Konflikten wie in der Ukraine oder durch Angriffe mit iranischen Drohnen auf US-Stellungen zeigen sich Schwächen in bestehenden Abwehrsystemen. Deutschland verzeichnete im vergangenen Jahr über 1000 verdächtige Drohnen-Sichtungen, was die Notwendigkeit effektiver Abwehrmaßnahmen unterstreicht.

Inleap Photonics arbeitet bereits mit ersten Kunden zusammen, und die Bundeswehr experimentiert mit dem System. Zukünftig könnte die Laserwaffe auch auf unbemannten Booten in Häfen eingesetzt werden. Während die Technologie vielversprechend ist, wirft ihr Einsatz Fragen nach Regulierung, Präzision und ethischen Grenzen auf, besonders bei potenzieller Nutzung im zivilen Luftraum.

Fakten

  • Das Start-up Inleap Photonics testete erfolgreich eine Laserwaffe gegen Drohnen in Niedersachsen.
  • Bei dem Test stürzte eine Drohne innerhalb von zwei Sekunden nach einem Laserbeschuss ab.
  • Die Bundeswehr experimentiert bereits mit dem Abwehrsystem.
  • Über 1000 verdächtige Drohnen-Sichtungen gab es 2025 in Deutschland.
  • Die Laserwaffe soll künftig auch auf unbemannten Booten in Häfen eingesetzt werden.

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