Rheinmetall FV-014 Kamikaze-Drohne auf einer Messe, mit Sprengkopf und Flügeln ausgefaltet.
Rheinmetall FV-014 Kamikaze-Drohne auf einer Messe, mit Sprengkopf und Flügeln ausgefaltet.

Die FV-014 fliegt bis zu 70 Minuten und stürzt sich gezielt auf Ziele, was einem Kollegen aus der Verteidigungsbranche den aktuellen Rüstungstrend verdeutlicht.

Rheinmetall baut tödliche Kamikaze-Drohnen Handlungsfluss und Kernfakten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall ist in die Serienproduktion von Kamikaze-Drohnen eingestiegen. Mit dem Modell FV-014, das bis zu 100 Kilometer Reichweite und einen vier Kilogramm schweren Gefechtskopf hat, wird am Standort Neuss nun massenhaft produziert. Die Drohnen dienen sowohl der Aufklärung als auch als gezielte Waffe – nach bis zu 70 Minuten Flugzeit stürzt sich das Gerät auf ein Ziel oder wird kontrolliert abgeschossen, falls keines gefunden wird.

Fakten

  • Rheinmetall startet Serienproduktion der Kamikaze-Drohne FV-014 am Standort Neuss.
  • Die Drohne hat eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern und bleibt bis zu 70 Minuten in der Luft.
  • Der Gefechtskopf wiegt rund vier Kilogramm und wird in Italien gefertigt.
  • Die Bundeswehr hat Drohnen im Wert von 300 Millionen Euro bestellt.
  • Das Werk in Neuss wechselt von Autoteilen zu Rüstungsgütern.

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