
Die Rüstungskooperation gibt einem Kollegen, der die europäische Verteidigung verfolgt, gemeinsamen Kontext.

Deutschland kauft Raketen aus Norwegen Handlungsfluss und Kernfakten
Deutschland hat einen Vertrag über die Lieferung norwegischer Joint Strike Missiles für seine F-35-Kampfflugzeuge im Wert von rund 324 Millionen Euro abgeschlossen. Die Raketen, entwickelt vom norwegischen Unternehmen Kongsberg, sind auf hohe Präzision und Langstreckeneinsätze gegen gut gesicherte See- und Landziele ausgelegt. Der Deal läuft als staatlicher Handel zwischen Deutschland und Norwegen und stärkt die militärische Zusammenarbeit innerhalb der NATO.
Die Nachricht beflügelte die Aktie von Kongsberg, die an der Börse in Oslo um 3,22 Prozent auf 304,20 NOK stieg. Der Rüstungssektor zeigt sich insgesamt robust: Auch deutsche Rüstungsaktien wie Rheinmetall, HENSOLDT und RENK legten deutlich zu, nachdem sie zuvor erhebliche Kursverluste verbucht hatten. Die Bewertungen gelten mittlerweile als entlastet, was Analysten wie Chloe Lemarie von Jefferies als reduziertes Schwankungsrisiko bewerten.
Hintergrund ist die anhaltende militärische Spannungszone durch den Ukraine-Krieg. Trotz fehlender großer Fortschritte bleibt die Konfrontation mit Russland prägend für europäische Rüstungsentscheidungen. Gleichzeitig rückt der Besuch von Wladimir Putin in China in den Fokus, wo auch über die Kriege im Iran und in der Ukraine gesprochen werden dürfte.
Fakten
- Deutschland unterschrieb im Juni 2025 einen Vertrag über Joint Strike Missiles für F-35-Kampfjets.
- Der Wert der Lieferung beträgt rund 324 Millionen Euro und läuft als staatlicher Handel zwischen Deutschland und Norwegen.
- Die Joint Strike Missiles wurden speziell für die F-35 entwickelt und treffen Ziele auf See und Land präzise aus großer Distanz.
- Die Kongsberg-Aktie stieg nach der Ankündigung um 3,22 Prozent auf 304,20 NOK.
- Analystin Chloe Lemarie von Jefferies sieht das Schwankungsrisiko im Rüstungssektor reduziert, trotz anhaltender Ukraine-Konfrontation.
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