
Der Umbruch nach dem Abstieg steht im Vordergrund, ein klarer Neuanfang gibt einem Kollegen, der den Verein verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Wörle übernimmt nach Abstieg Handlungsfluss und Kernfakten
Nach dem Abstieg von Preußen Münster aus der 2. in die 3. Liga hat der Verein mit Thomas Wörle einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 44-jährige Wörle tritt die Nachfolge von Alois Schwartz an, dessen Ausscheiden bereits vor dem Saisonende feststand. Münster war nach nur zwei Jahren Zweitklassigkeit durch ein 1:1 gegen Darmstadt und eine 0:3-Niederlage bei Elversberg endgültig abgestiegen.
Der Verein will aus dem rasanten Aufstieg von der Regionalliga bis in die 2. Liga Lehren ziehen. Nach dem Höhenflug in den Jahren 2022 bis 2024 folgt nun eine Phase der Stabilisierung. Geschäftsführer Kittner betont, dass der Klub für die Zukunft gut aufgestellt sei, obwohl der Wiederaufstieg nicht mehr das unmittelbare Ziel ist.
Wörle, der zuvor den SSV Ulm aus der Regionalliga in die 2. Liga geführt hatte, soll einen strukturierten Neuanfang ermöglichen. Parallel zur sportlichen Entwicklung soll in den kommenden Jahren das fertiggestellte LVM-Preußenstadion die infrastrukturelle Basis für eine mögliche Rückkehr in die 2. Bundesliga bilden. Wörle bringt zudem Erfahrung aus dem Frauenfußball mit, wo er mit dem FC Bayern München zwei Meisterschaften und einen DFB-Pokalsieg gewann.
Fakten
- Thomas Wörle wurde am 18. Mai 2026 als neuer Cheftrainer von Preußen Münster vorgestellt.
- Der Verein stieg nach zwei Jahren Zweitklassigkeit am 33. Spieltag nach einem 1:1 gegen Darmstadt und einer 0:3-Niederlage bei Elversberg ab.
- Wörle folgt auf Alois Schwartz, der im März 2026 verpflichtet worden war und nach Saisonende geht.
- Wörle führte zuvor den SSV Ulm aus der Regionalliga in die 2. Liga, wurde aber im März 2025 entlassen.
- Der Verein strebt eine Rückkehr in die 2. Bundesliga erst mittelfristig an, parallel zur Fertigstellung des LVM-Preußenstadions.
- Wörle gewann als Trainer mit dem FC Bayern München Frauen zwei Meisterschaften und einen DFB-Pokal.
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