
Die gesteigerte Reichweite der FP-2 gibt einem Kollegen aus der Sicherheitsbranche, der die Entwicklung verfolgt, neuen Kontext.

Ukraine baut tödliche Drohne massiv auf Handlungsfluss und Kernfakten
Die Ukraine modernisiert ihre FP-2-Kampfdrohne erheblich, um ihre Luftangriffskapazitäten zu verstärken. Die neue Version des von Fire Point entwickelten Systems soll eine Reichweite von bis zu 370 Kilometern erreichen – fast doppelt so weit wie die aktuelle Variante mit 200 Kilometern. Damit rücken auch Ziele wie Sewastopol auf der Krim erheblich näher ins taktische Angriffsprofil.
Neben der gesteigerten Reichweite wird auch die Sprengkraft verdoppelt: Der Gefechtskopf soll künftig 200 Kilogramm wiegen, gegenüber bisher 100 Kilogramm. Diese Steigerung erhöht den potenziellen Schaden bei Zieltreffern deutlich, insbesondere bei Angriffen auf militärische Infrastruktur oder Luftabwehrsysteme.
Besonders bedeutsam ist jedoch eine neue Funktion: Die FP-2 soll künftig nicht nur selbst angreifen, sondern auch ungelenkte Raketen und kleinere Drohnen transportieren können. Dadurch entwickelt sich die Drohne zu einem sogenannten „fliegenden Flugzeugträger“, der mehrere Waffensysteme in ein Einsatzgebiet bringen kann. Dies eröffnet der Ukraine taktische Flexibilität, indem Angriffe kombiniert und aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig erfolgen können.
Russland hat nach Angaben des Artikels in den vergangenen Tagen bereits Schäden in Höhe von Hunderten Millionen Dollar durch FP-2-Einsätze erlitten. Mit der neuen Version steigt die Bedrohung für strategisch wichtige Hinterlandziele weiter an. Die Weiterentwicklung unterstreicht den zunehmenden Fokus der Ukraine auf indigene Waffenentwicklung und technologische Anpassung im andauernden Konflikt.
Fakten
- Die Ukraine modernisiert ihre FP-2-Kampfdrohne mit einer neuen Version von Fire Point.
- Die neue FP-2 soll eine Reichweite von bis zu 370 Kilometern haben, fast doppelt so viel wie die aktuelle 200 Kilometer.
- Der Sprengkopf wird auf 200 Kilogramm verdoppelt, gegenüber bisher 100 Kilogramm.
- Die Drohne kann künftig auch ungelenkte Raketen und kleinere Drohnen transportieren – wie ein fliegender Flugzeugträger.
- Durch die größere Reichweite rücken Ziele wie Sewastopol auf der Krim stärker in Reichweite.
- Laut onet verursachte die FP-2 Russland in den letzten Tagen Schäden im Wert von Hunderten Millionen Dollar.
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