
Der Ausfall von Sinner verändert das Feld, ein guter Moment für einen Kollegen, der Tennis verfolgt, um gemeinsam den neuen Favoriten zu beobachten.

Wer holt jetzt den Titel? Handlungsfluss und Kernfakten
Der Abbruch von Jannik Sinner nach einer Niederlage gegen Juan Manuel Cerúndolo in der zweiten Runde der French Open 2026 hat das Turnierfeld grundlegend verändert. Zuvor als klarer Favorit gehandelt, scheiterte der Weltranglistenerste in einem dramatischen Match, wodurch plötzlich neue Anwärter auf den Titel in Erscheinung treten. Alexander Zverev, an Position zwei gesetzt, gilt nun als heißer Favorit, nachdem er in der Sandplatzsaison starke Leistungen zeigte und 2024 bereits ins Finale einzog. Eurosport-Experte Boris Becker bezeichnete ihn direkt als neuen Topkandidaten.
Neben Zverev bleiben weitere Spieler im Blick. Novak Djokovic, trotz Verletzungsproblemen und schwachen ersten Runden, bleibt eine Gefahr – nicht zuletzt, weil er mit 24 Grand-Slam-Titeln auf Rekord Nummer 25 zusteuert. In Paris gewann er zuletzt Olympiagold. Casper Ruud, zweimaliger Finalist bei den French Open, ist weiterhin eine konstante Kraft auf Sand und erst kürzlich ins Rom-Finale eingezogen. Dazu kommt der 19-jährige Rafael Jódar aus Madrid, der als Aufsteiger gilt und von Toni Nadal als bester Spieler der neuen Generation bezeichnet wurde.
Das Turnier gewinnt damit an Unberechenbarkeit. Ohne Sinner und den verletzten Carlos Alcaraz, der seine Titelverteidigung absagte, öffnet sich der Weg für mehrere Kandidaten. Zverev hat die beste Ausgangslage, doch Djokovic könnte erneut zeigen, dass er bei großen Entscheidungen auftaucht. Die kommenden Runden entscheiden, ob es zum ersehnten ersten Major-Titel für Zverev reicht oder ob die alten Meister doch wieder dominieren.
Fakten
- Jannik Sinner schied in der zweiten Runde der French Open 2026 gegen Juan Manuel Cerúndolo aus.
- Alexander Zverev ist nun als zweitgesetzter Spieler der Topfavorit für den Titel.
- Novak Djokovic strebt Grand-Slam-Titel Nummer 25 an und gewann 2024 Olympiagold in Paris.
- Casper Ruud stand 2022 und 2023 im Finale der French Open.
- Der 19-jährige Rafael Jódar gilt als Aufsteiger der Saison und wird von Toni Nadal hoch eingeschätzt.
- Carlos Alcaraz sagte seine Titelverteidigung verletzungsbedingt ab.
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