Kylian Mbappé im Real-Madrid-Trikot, ernst blickend, im Hintergrund leere Ränge des Bernabéu-Stadions.
Kylian Mbappé im Real-Madrid-Trikot, ernst blickend, im Hintergrund leere Ränge des Bernabéu-Stadions.

Ein Spieler mit 85 Toren in 100 Spielen wird im Bernabéu kritisiert, was einem Kollegen, der den Verein liebt, etwas gemeinsamen Kontext gibt.

Mbappé bei Real: Vom Held zur Hassfigur? Handlungsfluss und Kernfakten

Kylian Mbappé, einst als Heilsbringer nach Madrid geholt, steht nach zwei Jahren unter massiver Kritik. Trotz 85 Toren in 100 Spielen und einer Torquote von einem Tor alle 67 Minuten hat sich die Stimmung im und um den Verein verschlechtert. Die Enttäuschung nach dem 0:2 im Clásico gegen Barcelona und die verpasste Titelchance verstärkten die Unzufriedenheit. Hinzu kamen Kontroversen um Mbappés Verhalten während der Regenerationsphase und ein vermeintlich distanzierter Umgang mit der Mannschaft in Krisenzeiten.

Besonders umstritten war seine Reise nach Italien während der Genesung und ein Instagram-Post während der Niederlage gegen Barcelona. Fans sehen darin einen Mangel an Führungsqualität und Nähe zum Team. Eine Petition mit 73 Millionen Unterschriften – möglicherweise bot-unterstützt – fordert seinen Abgang. Auch in der Kabine soll die Stimmung angespannt sein, da Mbappés Haltung als zu individualistisch wahrgenommen wird, was die Kluft zu Mitspielern wie Vinícius Júnior vertieft.

Dennoch halten die Vereinsbosse an Mbappé fest. Trainer Álvaro Arbeloa und Präsident Florentino Pérez signalisieren weiter Vertrauen. Die Entscheidung, ob er gegen Real Oviedo zurückkehrt, könnte erneut ein Fan-Tribunal werden. Die Frage bleibt: Kann Mbappé die Erwartungen eines Traditionsvereins jenseits der Statistik erfüllen?

Fakten

  • Kylian Mbappé erzielte 85 Tore in seinen ersten 100 Spielen für Real Madrid.
  • Nach der 0:2-Niederlage gegen Barcelona kippte die Stimmung, Titelhoffnungen sind gestorben.
  • Eine Petition mit 73 Millionen Unterschriften fordert Mbappés Abgang – möglicherweise bot-unterstützt.
  • Mbappé reiste während der Genesung nach Italien und postete während des Clásicos auf Instagram.
  • Die Kabine gilt als angespannt; L’Équipe berichtet von gestörter Harmonie durch Mbappés Haltung.
  • Trainer Álvaro Arbeloa und Präsident Florentino Pérez unterstützen Mbappé weiterhin öffentlich.

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