
Die Geste mit dem Thermomix zeigt, wie Wirtschaftspolitik auch kulinarisch werden kann – ein interessanter Moment für Kollegen, die internationale Industrietrends verfolgen.

Macron kocht jetzt mit deutschem Thermomix Handlungsfluss und Kernfakten
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Rahmen eines Besuchs im Werk von Vorwerk in Donnemain-Saint-Mamès eine Thermomix-Küchenmaschine des Modells TM7 übergeben bekommen – die zweimillionste, die im französischen Werk gefertigt wurde. Das Gerät, bekannt als deutsches Kultprodukt, wird mit einem Preis von rund 1500 Euro angeboten. Während der Motor weiterhin in Wuppertal hergestellt wird, erfolgt die Endmontage in Frankreich. Die symbolische Übergabe fand kurz vor dem „Choose France“-Gipfel statt, der ausländische Investoren anlocken soll.
Macron nutzte den Besuch, um Frankreich als attraktiven Industriestandort zu bewerben. Das neue Vorwerk-Werk entstand innerhalb von zwei Jahren bei einer Investitionssumme von fast 130 Millionen Euro und schuf 124 neue Arbeitsplätze. Vorstandsmitglied Thomas Rodemann hob die schnellen Genehmigungsverfahren, die Unterstützung durch Behörden und die zuverlässige, bezahlbare Energieversorgung in Frankreich hervor – im Kontrast zu häufigen Verzögerungen in Deutschland.
Die Geste unterstreicht die deutsch-französische Zusammenarbeit, zeigt aber auch strukturelle Unterschiede in der Industriepolitik. Während Deutschland oft mit bürokratischen Hürden kämpft, profitiert Frankreich von einer beschleunigten Umsetzung großer Projekte. Ob Macron künftig selbst Suppen püriert oder Risotto zubereitet, bleibt offen – doch das politische Signal ist klar.
Fakten
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erhielt eine Thermomix-Küchenmaschine des Modells TM7 im Werk von Vorwerk in Donnemain-Saint-Mamès.
- Das Gerät kostet rund 1500 Euro und wird in Frankreich montiert, während der Motor aus Wuppertal stammt.
- Das neue Vorwerk-Werk entstand innerhalb von zwei Jahren bei einer Investition von fast 130 Millionen Euro und schuf 124 Arbeitsplätze.
- Vorwerk lobte Frankreichs schnelle Genehmigungsverfahren, Infrastruktur und Energieversorgung im Gegensatz zu deutschen Verzögerungen.
- Die Übergabe fand kurz vor dem „Choose France“-Gipfel statt, der ausländische Investoren anlocken soll.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





