Handballspiel in der Max-Schmeling-Halle: Ein Spieler der Füchse Berlin wirft einen Siebenmeter, während das Publikum jubelt.
Handballspiel in der Max-Schmeling-Halle: Ein Spieler der Füchse Berlin wirft einen Siebenmeter, während das Publikum jubelt.

Ein Torwart mit 50 Prozent Paraden und ein entscheidender Siebenmeter von Gidsel bringen Berlin ins Halbfinale. Wenn jemand in deinem Umfeld Handball verfolgt, kann sich ein ruhiges Weiterleiten lohnen.

Füchse ins Final Four – nach Siebenmeter-Drama Handlungsfluss und Kernfakten

Die Füchse Berlin haben sich nach einem dramatischen Viertelfinalduell gegen den ungarischen Topklub KC Veszprem das Ticket für das Final Four der Handball-Champions-League gesichert. Im Rückspiel in der Max-Schmeling-Halle musste erst ein Siebenmeterwerfen über den Einzug entscheiden, nachdem die reguläre Spielzeit mit 31:30 zugunsten der Berliner endete. Der Rückstand aus dem Hinspiel war damit ausgeglichen, aber kein Team hatte die Qualifikation sicher – bis Mathias Gidsel den letzten Siebenmeter eiskalt verwandelte.

Von Beginn an dominierten die Füchse vor heimischem Publikum. Torwart Dejan Milosavljev wurde zur Schlüsselfigur: Mit 50 Prozent gehaltenen Würfen und acht Paraden in den ersten 20 Minuten brachte er Veszprem immer wieder zur Verzweiflung. Die Berliner führten schnell mit 5:1 und zur Halbzeit mit 17:15. Doch die Ungarn kämpften sich zurück, glichen in der 32. Minute aus und sorgten für eine packende Schlussphase.

In den entscheidenden Momenten zeigte Füchse-Trainer Nicolej Krickau taktische Klasse, besonders beim Abwehren des Sechs-gegen-Sieben. Als es in die Verlängerung ging, blieben die Nerven stärker – und Gidsel traf den entscheidenden Wurf. Damit steht Berlin erstmals seit Jahren wieder im Halbfinale des europäischen Wettbewerbs.

Fakten

  • Die Füchse Berlin erreichten am 6. Mai 2026 nach einem 35:33 im Siebenmeterwerfen das Final Four der Champions League.
  • Torwart Dejan Milosavljev parierte 50 Prozent der Würfe und hielt acht Bälle in den ersten 20 Minuten.
  • Mathias Gidsel verwandelte den entscheidenden letzten Siebenmeter gegen KC Veszprem.
  • Das Hinspiel hatten die Füchse knapp verloren, das Rückspiel endete nach regulärer Zeit 31:30.
  • Veszprem glich in der 32. Minute zum 17:17 aus, bevor Berlin wieder führte.

Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien