Karikatur eines fröhlichen Max Eberl, der Geld spart, während im Hintergrund ein Gordon-Trikot mit Barça-Logo hängt.
Karikatur eines fröhlichen Max Eberl, der Geld spart, während im Hintergrund ein Gordon-Trikot mit Barça-Logo hängt.

Ein gescheiterter Transfer gibt einem Kollegen, der den Transfermarkt verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Bayerns gescheiterter Gordon-Transfer Handlungsfluss und Kernfakten

Der FC Bayern hatte den englischen Angreifer Anthony Gordon im Blick, um Tiefe im Sturm zu schaffen – besonders für den Fall, dass Harry Kane oder Luis Díaz ausfallen. Gordon, Teil des englischen WM-Kaders, hatte in der Premier League mit sechs Toren in 26 Spielen jedoch keine herausragende Saison. Bayern setzte eine Obergrenze von 60 Millionen Euro, Barcelona hingegen zahlte rund 80 Millionen und zog damit am deutschen Rekordmeister vorbei.

Interessant ist die finanzielle Lage Barcelonas: Der Klub meldete 2025 noch 469 Millionen Euro Schulden, zusätzlich belastet durch den teuren Umbau des Camp Nou. Trotzdem tätigt er teure Transfers – neben Gordon auch den potenziellen Wechsel von Julián Álvarez für 100 Millionen Euro. Um Kosten zu sparen, ließ man unter anderem Robert Lewandowskis Vertrag auslaufen.

Dabei bleibt die Ironie: Der FC Bayern spart Geld, obwohl der Transfer geplatzt ist. Sportvorstand Max Eberl wird nicht für die Entscheidung verantwortlich gemacht, da die finanzielle Obergrenze von den Klubchefs Hoeneß und Rummenigge festgelegt wurde. Parallel zeigt die hohe Beraterprovision der Bundesliga-Vereine – Bayern zahlte über 51 Millionen – wie teuer der Spielbetrieb heute ist, auch abseits der Transfers.

Fakten

  • Anthony Gordon wechselt für 80 Millionen Euro vom FC Newcastle zu FC Barcelona, nicht zum FC Bayern.
  • Der FC Bayern hatte eine Obergrenze von 60 Millionen Euro festgelegt und zog sich daraus zurück.
  • Barcelona hatte 2025 noch 469 Millionen Euro Schulden, plant aber weitere teure Transfers.
  • Robert Lewandowski wurde als möglicher kostenloser Backup für Harry Kane vorgeschlagen.
  • Die Bundesliga zahlte 2025 fast 250 Millionen Euro an Spielerberater, Bayern mit über 51 Millionen an der Spitze.

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