Netzwerkkabel in einem modernen Rechenzentrum; Visualisierung der neuen staatlichen KI-Cloud-Infrastruktur in Deutschland
Netzwerkkabel in einem modernen Rechenzentrum; Visualisierung der neuen staatlichen KI-Cloud-Infrastruktur in Deutschland

Der Ausbau heimischer Rechenzentren gibt einem Kollegen aus der Tech-Branche, der digitale Souveränität verfolgt, einen klaren Kontext.

Bund startet nationale KI-Cloud Handlungsfluss und Kernfakten

Das Bundesdigitalministerium hat im Rahmen des 'Deutschland-Stack' einen Großauftrag für eine nationale KI-Cloud vergeben. T-Systems, eine Tochter der Deutschen Telekom, erhält als erstplatzierter Bieter einen zentralen Teil der Cloud-Kapazitäten. Der Auftragswert beläuft sich auf insgesamt 250 Millionen Euro, wobei T-Systems allein in den kommenden vier Jahren mehr als die Hälfte davon erhalten soll. Ein weiterer Teil des Auftrags geht an den IT-Dienstleister SVA aus Wiesbaden, ohne dass genaue Verteilungszahlen bekannt wurden.

Als technologischer Partner beteiligt sich SAP am Projekt. Der Walldorfer Softwarekonzern bringt sein Know-how in der Datenverarbeitung ein, um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Der 'Deutschland-Stack' umfasst dabei alle Ebenen der staatlichen IT – von Rechenzentren über KI-Modelle bis hin zu Anwendungen – und zielt auf maximale digitale Souveränität ab.

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger betonte, dass die KI-Cloud das Rückgrat einer souveränen und digitalen Verwaltung bilden soll. Telekom-Chef Tim Höttges unterstrich, dass digitale Souveränität entscheidend sei, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Laufzeit des Vertrags und die genaue Aufteilung der Mittel zwischen den Anbietern wurden bisher nicht offiziell kommuniziert.

Fakten

  • Das Bundesdigitalministerium vergibt einen KI-Cloud-Auftrag im Volumen von 250 Millionen Euro.
  • T-Systems, eine Tochter der Deutschen Telekom, erhält als erstplatzierter Bieter den Zuschlag.
  • Ein Insider zufolge erhält T-Systems in den kommenden vier Jahren mehr als die Hälfte der 250 Millionen Euro.
  • Der IT-Dienstleister SVA aus Wiesbaden erhält einen weiteren Teil des Auftrags.
  • SAP beteiligt sich als Technologiepartner am Projekt und bringt sein Datenverarbeitungswissen ein.
  • Ziel ist der Aufbau des 'Deutschland-Stack', einer vollständig unter deutscher Kontrolle stehenden IT-Infrastruktur.

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